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Alma - das andere Theatererlebnis


Coucou!

In Wiener Neustadt, in einer alten Fabrik den Roigk-Hallen, genauer in der Serbenhalle, die eine spannende und nicht immer schöne Geschichte hat, habe ich Alma gesehen.

Es ist ein Theaterstück über das Leben und die Liebschaften einer besonderen Frau, Alma Mahler-Werfel. Die Nachnamen sind bestimmt jedem ein Begriff. Gustav Mahler war ein österreichischer Komponist und Franz Werfel ein österreichischer Schriftsteller. Mit beiden war Alma verheiratet, und das waren noch lange nicht alle Männer, denen sie den Kopf verdreht hat.

Alma wird an verschiedenen Orten aufgeführt, stets sind es besondere, historische Orte. Doch das, was dieses Theaterstück auszeichnet, ist, dass man selbst bestimmen kann, was man sehen möchte.

Wie funktioniert Alma?

Der Abend hat mit einer Zugfahrt begonnen, vom Parkplatz traten wir die Reise an. Ein alter Zug brachte uns direkt in die alte Halle. Der erste Akt war somit erledigt und alle "Reisenden" waren angekommen in einer anderen Welt, in der Welt von Alma MahlerGropiusKokoschkaWerfel, wie sie eigentlich heißen sollte.

Alle gemeinsam erlebten wir nun den Beginn, in dem Alma alle Gäste zu ihrere Geburtstagsfeier begrüßt und die drei Almas vorgestellt werden, denen man den Abend über folgen kann.

Denn man verfolgt nicht einen Handlungsstrang, sondern man kann sich seine persönliche Hauptfigur aussuchen. Und diese über den Abend hinweg begleite, oder auch nicht. Das bleibt jedem selbst überlassen.

Es gibt verschiedene Räume in denen zur gleichen Zeit unterschiedliche Szenen gespielt werden, Alma, ihre Männer, oder auch nur Männer unter sich spielen und mittendrin stehen die Zuschauer, jeder wird hier sein eigener Regisseur und kann sich in diesem Polydrama, das vom Joshua Sobol inszeniert wird seine eigene Geschichte zusammensuchen.

Ich war schon einmal zuvor bei einer Alma Aufführung, zu dieser Zeit war ich aber noch recht jung und habe, das kann ich jetzt sagen, dieses Spektakel noch nicht genug schätzen können.

Es ist ein einmaliges Erlebnis, Orte an die man sonst nicht kommt, ein Setting, dass so nicht leicht zu finden ist und tolle Schauspieler. Unter anderem spielt Paulus Manker mit, der für seine exzentrischer Art bekannt ist. Diesen Menschen aus nächster Nähe bein Spielen beobachten zu können ist sehr aufregend.

Die Geschichte an sich kann man nicht einfach nacherzählen, denn man begleitet Alma durch verschiedene Phasen in ihrem Leben und welche man sieht, das entscheidet man selbst. Man sieht wie sich Alma entwickelt, wenn man will. Man kann aber auch einfach nur die junge Alma verfolgen und sich auf diesen Lebensabschnitt konzetnreiern.

Es ist schwer zu beschreiben, man muss es erleben.

Das Bühnenbild ist auch phänomenal, es werden ganze Räume eingerichtet, da gibt es Wohnzimmer, Küchen, Badezimmer, Schlafzimmer, Krankenhäuer und mehr. Doch das Highlight, bei meinem ersten wie auch bei diesem Mal, war das Begräbnis. Es ist eine schaurige Stimmung und die Besucher werden zum Trauerzug. Es klingt vielleicht makaber, ist aber einfach toll und aufregend. Nach der Beerdigung von Gustav Mahler gibt es einen Leichenschmaus, oder auch einfach ein Abendessen für die Gäste, denn das ganze Spektaktel dauert ca. 4 Stunden.

Ich bin jetzt, wie du vielleicht beim Lesen gemerkt hast total im Alma Fieber und freue mich schon aufs nächste Mal. Das gute ist: Man sieht nie zwei Mal das gleiche, somit bleibt es immer spannend und man kann auch beim 3. Besuch Neues entdecken und ganz andere Seiten von dieser Frau kennenlernen, die ganz klar als Femme Fatale bezeichnet werden kann.

Wart ihr schon einmal bei einer Alma Aufführung, oder würde es euch intressieren?

Schreibt mir doch eure Meinung zu dieser Form der Aufführung als Kommentar unter diesen Beitrag!

💋 Lisa

#thater #almamahler #kultur