• Lisa Buchegger

Wanderlust 108 im Wiener Augarten


Coucou!

Vergangene Woche war Wanderlust in Wien zu besuch und ich war mit dabei.

Diese Veranstaltung nennt sich Mindful Triathlon, zuerst werden 5km gelaufen, dann 1,5h Yoga gemacht und zum Abschluss folgt noch eine 1h Meditation.

Meine Freundin hat Tickets für uns gewonnen, normal hätten diese bis zu 40€ gekostet. Nicht ganz billig für eine halbtägige Sportveranstaltung.

Generell hieß mein Fazit des Tages: Mehr Massenfrust als Wanderlust

Denn die Veranstaltung hat irgendwie gar nicht dem entsprochen, was ich mir erwartet habe. Irgendwie ist es zwar cool mit mehreren hundert anderen Yoga zu machen, auf der anderen Seite ist es auch seltsam, wenn die Yogalehrerin auf einer großen Bühne steht und in ein Mikro reden muss, damit man sie auch in den letzten Reihen versteht.

Aber beginnen wir einmal von vorne...

Die Anmeldung und Taschenabgabe hat gut funktioniert, als kleines Goodie gab es für jeden ein Multifunktionstuch mit dem Logo von Wanderlust.

Danach ging es knappe 5km in gemütlichen Tempo laufend durch den Augarten. Zeitmessung oder sonstiges gab es nicht, es ging nicht um einen Wettkampf, sondern darum gemeinsam zu sporteln. Dieser Gedanke zog sich durch alle Veranstaltungspunkte, was dann irgendwie schon komisch wurde, wenn man 5 mal danke zum Nachbarn, zur Begleitung, zur Lehrerin, zum Dj und zu den Organisatoren sagen musste. Schließlich hatten die meisten ja auch gutes Geld für die Veranstaltung bezahlt und eine Dienstleistung erwartet, die übermäßige Dankbarkeit fand ich ein bisschen zu viel des Guten.

Die Yoga Einheit war okay, da natürlich ganz viele Menschen zusammekommen wurde sie auf einem gemütlichen Niveau gehalten, sodass auch Anfänger gut mitmachen konnten.

Die Meditation war leider gar nichts für mich, mit einem Mikrofon auf der Bühne stand eine junge Dame, die von ihren eigenen Ängsten erzählte und uns dazu ermutigen wollte, unsere Ängste zu überwinden. Das ganze fand auf englisch statt und war irgendwie nicht so richtig authentisch. Massenmeditation ist aber wohl auch nicht jedermanns Sache, ich habe es nicht geschafft zu entspannen und mich auf mich selsbt zu konzenterieren, neben mir waren Hunde und Spaziergänger im trotz der Veranstaltung öffentlich zugänglichen Park unterwegs, die Frau hinter mir hatte ihr Baby mit, das immer wieder Laute von sich gab und auch sonst war es einfach schwierig für mich in diesem Trubel abzuschalten.

Nach den Hauptevents gab es Zeit auf den Makrtständen zu shoppen, hier gab es so einiges, was man in Wahrheit nicht braucht. Aber es war eine gute Zeit zum shoppen eingeplant. Die Side-Events, zu denen man sich zusätzlich anmelden konnte habe ich dann gar nicht mehr besucht, ich war so erschöpft und allgemein unzufrieden mit dem Event, dass ich froh war nach Hause zu kommen.

Abends war ich dann noch in einem Yogastudio, habe eine richtige Yogaeinheit gemacht und gemerkt, dass ich lieber in kleinen Gruppen praktiziere, dass der Yoga-Hype zwar toll ist, man aber trotzdem nicht alles monetarisieren sollte und das Wanderlust Event ruhig weiterziehen kann, ohne das ich es vermisse.

Meine Stimmung wurde vom Fotografen übrigens perfekt eingefangen, während die anderen meditierten habe ich gehofft, dass dieser Trubel bald vorbei ist und ich in meine Wohnung zurückgehen kann, wo keine 500 anderen Leute rund um mich herum liegen... 🙅🏻

Habt ihr schon von Wanderlust gehört? Oder wart ihr vielleicht sogar schon selbst dabei?

💋 Lisa

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