• Lisa Buchegger

Yoga Retreat in Süditalien

Aktualisiert: Jan 18


Coucou!

Ich habe dieses Jahr zum zweiten Mal eine Woche in einem Yoga Retreat verbracht. Letztes Jahr habe ich euch auch darüber berichtet, wie es mir in Spanien gefallen hat, das könnt ihr hier nachlesen.

Dieses Jahr hat meine Freundin das ganze Internet durchforscht um das Beste, aber trotzdem noch leistbare Yoga Retreat zu finden. Wir waren bei Kaliyoga, diese Firma bietet Yoga Retreats in Spanien und Italien an. Da wir letztes Jahr in Spanien waren, war es klar, dass wir diesmal Italien unsicher machen wollen. 🇮🇹

Unterkunft

Die Unterkunft war wirklich hübsch, wir hatten ein Zimmer im Trulli Antico, einem alten typischen Bauernhaus. Die Wände der Trullis sind sehr dick und die Fenster klein, so kann die Temperatur im Inneren konstant gehalten werden. Im Sommer ist es drinnen angenehm kühl, im Winter speichern die dicken Wände die Wärme. Wir hatten auch eine eigene Küche, in der wir aber nicht einmal Tee gekocht haben, obwohl sogar frische Zitronen und frischer Ingwer bereitgestellt waren und ein kleines Badezimmer mit Dusche. 🚿

Alles war sehr sauber und gut gepflegt, was mir immer besonders wichtig ist. Wenn es nicht ganz sauber ist, dann will ich nie bloßfüßig auftreten und laufe den ganzen Urlaub nur mit Schlapfen im Zimmer herum, das habe ich mir diesmal ersparen können. Sehr viel Zeit haben wir aber eigentlich nicht im Zimmer verbracht, naja, so ganz stimmt das nicht, denn wir haben irrsinnig viel geschlafen, aber dazu später unter dem Punkt Tagesablauf mehr.

Auf dem Hof gab es außerdem viele katzen, 2 Hunde und einen Esel - mit all diesen Tieren konnte man auch seine zeit verbringen und bei ihnen Ruhe finden.

Verpflegung

Im Preis inkludiert waren drei Mahlzeiten am Tag. Alle waren mindestens vegetarisch, meistens sogar vegan (es gab immer eine vegane Option), außerdem glutenfrei und es wurde darauf geachtet regionale und saisonale Zutaten zu verwenden. 🌿

Es gab zwei Köchinnen, eine war auf Raw-Food spezialisiert, und so haben wir auch 2 Abende eine von der Rawfood-Küche inspirierte Mahlzeit bekommen. Beide waren ausgesprochen tolle Frauen, die wirklich mit viel Hingabe und Liebe tolles Essen gezaubert haben.

Frühstück: Morgens gab es meistens Müsli, es standen Haferflocken, selbstgemachtes Granola und diverse Milchsorten (Soja, Mandel, Kuh...) bereit, so war für jeden was dabei. Außerdem gab es eine große Schüssel mit geschnittenem Obst. 🍉🍎🍓

Mittagessen: Mittags gab es ein kleines Buffet, es gab immer 1-2 verschiedene warme Speisen und dazu Salat. Das Mittagessen hat mir eigentlich immer am Besten geschmeckt, und ich habe immer ordentlich zugegriffen.

Nachmittagssnack: Für den kleinen Hunger zwischendurch und als Stärkung vor der zweiten Yogaeinheit gab es jeden Tag verschiedene Energiespendende Superfood-Energy Snacks, mal wares es Bällchen aus Datteln, mal Kokosbusserl in Schokolade getaucht.

Abends: Am Abend wurden drei Gänge serviert, Vorspeise, Hauptspeise mit Salat und ein Dessert.

Tagesablauf

Die Tage waren immer gleich strukturiert, um 9 Uhr begann die erste von zwei Yoga Einheiten. Diese Morgenstunde war aktiver und anstrengender gestaltet. Die Müdigkeit war wie weggeblasen und nach 2 Stunden konnte man um 11 Uhr vom Yoga Shala direkt zum Frühstück spazieren. Der nächste Programmpunkt war das Mittagessen, dieses wurde um 14 Uhr serviert, danach gab es wieder ein paar Stunden Freizeit - bis um 17:30 Uhr die zweite Yogaeinheit begann. Dies waren mehr theoretische Stunden in denen wir an bestimmten Positionen oder Flows arbeiteten. Nach 1,5 Stunden, also um 19 Uhr wurden wir mit einem Aperitiv (antialkoholische Fruchtcocktails) zum Abendessen begrüßt, um 21 Uhr waren wir meistens schon am Zimmer und bald darauf im Bett. Wie vorhin erwähnt, haben wir also jeden Tag ca. 10 Stunden geschlafen. 😴

Zwei Mal die Woche gab es um 8:30 Uhr eine Meditationseinheit, 30 Minuten Sitzmeditation, an dieser habe ich nur einmal teilgenommen. Am letzten Abend haben wir nach dem Abendessen außerdem eine Chanting Stunde gemacht, in der wir ein paar Mantras rezitiert und gesungen haben. Dies fand in einem Trulli statt, die Akustik darin ist etwas ganz besonderes, und der ganze Raum vibierte, also wir 14 Leutchen darin standen und Lokah Samasta Sukhinu Bhavantu sangen. 🎼

Yoga

Die Yogalehrerin war eine tolle und inspirierende Frau, Tashi hat einen Ashtanga Hintergrund und hat und alles von Anfang an, aber in schnellem Tempo erklärt, sodass sowohl die Anfänger eine gute Einführung hatten, aber auch fortgeschrittene Yogis neues dazu lernten und Herausforderungen erkannten. Die Morgenstunden waren dynamischer und anstrengender. Die Nachmittagseinheit war für spezielle Übungen reserviert, so war eine Stunde Umkehrhaltungen gewidmet, in denen wir Vorübungen machten und uns auch gegenseitig unterstützen, um in die dieversen Positionen zu gelangen. 🙏

Tashis Ziel war es, uns für eine selbstständige Yoga Praxis vorzubereiten, 15-20 Minuten am Tag sollte es uns möglich sein mit den gelernten Übungen, Flows und Positionen selbst zu gestalten. Dies ist nach dieser Woche bestimmt auch den neuen Yogis möglich, außerdem haben wir einen kleinen Schummelzettel mit einer Reihe an Positionen und Youtube Videos mitbekommen, von denen wir uns inspirieren lassen können. 😌

Massagen

Neben den Yoga Einheiten konnte man sich Massagen buchen, pro Stunde haben diese 50€ gekostet und ich habe mir gleich am Montag eine Hot Stone Massage ausgesucht und am Freitag eine Healing Hands Behandlung. 😍

Die Hot Stone Massage war richtig entspannend und sehr angenehm, die Steine waren warm und die Punkte auf die diese platziert wurden, haben sich toll angefühlt.

Die Healing Hands Behandlung war zwar auch eine Art von Massage, die Masseuse hat aber Problemzonen am Körper erkannt und diese besonders behandelt. Bei mir war das meine rechte Schulter und der untere Rücken, es hat teilweise ein bisschen weh getan, weil sie wirklich Verspannungen lösen wollte, war im Nachhinein aber auch ganz toll und ich glaube ich bin mindestens 2cm größer rausgekommen, nachdem sie alles an meinem Körper gerade gerichtet hatte.

Fazit

Die Woche war wunderschön, entspannend aber gleichzeitig auch lehrreich und anstrengend. Es ist immer toll intensiv die Praxis einer Lehrerin kennenzulernen, jeder unterrichtet etwas anders, weist auf verschiedene Dinge hin, die in den Positionen zu beachten sind. Das Essen war auch die ganze Woche über sehr gut und auch um Nachschub konnte man bitten. ❤️

Ich kann das Kaliyoga Retreat in Italien jedem empfehlen, egal ob alt oder jung, neuer oder erfahrender Yogi, es ist ein tolles Gefühl eine Woche der Yogapraxis und dem einen Körper und Geist zu widmen, wenn man dazwischen noch baden kann und gutes Essen serviert bekommt, kann man sich nur wohl fühlen.

Außerdem bin ich so froh, so eine liebe Freundin wie dich zu haben, Viola! Mit dir ist dieser Urlaub noch mindestens doppelt so schön geworden ist, als er sonst gewesen wäre! Ich bin so froh, dass ich im Sommer 2014 zu dieser komischen Grillparty gekommen bin. 💞 Nächstes Jahr schaffen wir dann bestimmt schon die super Acro-Yoga Posen von Instagram! 💪

💋 Lisa

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Dezember 2017

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