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© 2017 by Lisa Buchegger

Parémi - Die neue französische Pâtisserie in Wien

Coucou!

 

Wien hat eine neue Pâtisserie, das Parémi im 1. Bezirk in der Bäckerstraße 10 hat diese Woche seine Pforten geöffnet und wurde gleich überrannt. Auch ich habe mich mit zwei Freundinnen zu einem französischen Nachmittag verabredet.

 

Das Lokal

Wer ein enges, dunkles und mega gemütliches Kaffee erwartet, der hat sich getäuscht. Das Parémi ist ein super helles, modernes und großzügiges Lokal. Nicht so richtig typisch französisch, doch trotzdem sehr schick. Vielleicht fehlen noch ein paar nette Details, da das Lokal doch noch etwas leer wirkt, aber sonst - schick und hübsch. Das Besondere ist, dass man durch eine riesen Fensterscheibe in die (Zucker-)Bäckerei sehen kann und den fleißigen Arbeitern beim Backen zusehen kann. Die Idee finde ich schön, Schauküchen sind ja immer so eine Sache. Man kann alles sehen, und wenn es nicht schön ordentlich ist, dann sieht man das natürlich auch. Aber ich muss sagen, alles war super ordentlich und die Bäcker und Zuckerbäcker bei der Arbeit zu beobachten macht Spaß und entspannt in gewisser Weise.

 

Eine weitere Besonderheit soll laut Informationen aus einem Zeitungsartikel sein, dass es den ganzen Tag frische Backwaren gibt. Es wird also nicht nur früh morgens gearbeitet, sondern den ganzen Tag gebacken - sonst hätte die Schauküche ja auch gar nicht wirklich so viel Sinn. Denn um 4:30, wenn andere Bäcker zu backen beginnen, gibt es wahrscheinlich nicht so viele Menschen, die sich zu dieser Zeit ihr Frühstück genehmigen. Trotzdem sind hier die Öffnungszeigen zu erwähnen - von meinem Vater weiß ich, dass es wenige Lokale gibt, die vor 8 Uhr geöffnet haben. Das Parémi macht wochentags bereits um 7 Uhr auf, gut für alle Frühaufsteher und wenn man sich mal vor der Arbeit ein gutes Croissant gönnen will... apropos Croissant...

 

Essen und Trinken

Was mich überrascht hat, im Parémi gibt es Selbstbedienung. Also auch wenn man vor Ort essen und trinken möchte, muss man sich seine Sachen von der Theke holen. Das macht es einerseits ein bisschen ungemütlich und andererseits auch unübersichtlich, denn an der Theke stehen Laufkundschaft und Lokalgäste nebeneinander. Die Wartezeit war zwar nicht lang, aber wir waren um eine komische Uhrzeit im Lokal. Zu Stoßzeiten stelle ich mir dieses Konzept etwas mühsam vor und hoffe, dass sie doch noch Personal einstellen, das die Tische bedienen kann. Natürlich ist ein Grund für diese Lösung, dass das Angebot in der Theke immer variiert, so dass man wahrscheinlich sowieso selbst einen Blick darauf werfen muss, da sich die Servicekraft sonst den Mund fusselig reden würde.

 

Wir sind alle nicht so verrückt nach den Süßigkeiten in der Vitrine waren, wenn dann hätten wir super gerne ein Croissant probiert, die waren leider gerade aus, also wir gekommen sind. Während unseres Besuchs sind dann zwar ganz frische aus dem Ofen gekommen, nur da waren unsere Getränke schon fast leer und somit haben wir nichts gekostet. Das muss ich unbedingt noch nachholen. Denn laut Infos aus dem Internet verwenden sie französisches Mehl zum Backen, sodass alles wirklich wie im Pariser Café schmecken soll.


Die Getränke waren okay, der Café hat geschmeckt, mein Tee war leider sowas von bitter. Ich habe eine grünen Tee mit Jasmin bestellt, der hat zwar super geduftet aber obwohl ich den Tee nur ganz kurz ziehen habe lassen. War er so bitter, dass ich ihn kaum trinken konnte. Die Preise sind normal für den ersten Bezirk, Cappuccino und Tee kosten ca .4€. Die Pâtisserie ist ziemlich teuer, da alles handgemacht und frisch ist, kann man sich das aber auch einmal gönnen.

 

Fazit

Diesmal war ich nicht so zufrieden, aber da ich noch kein Croissant gekostet habe, muss ich sowieso noch einmal hingehen, dann werde ich mich auf die Köstlichkeiten aus der Theke stürzen und die Getränke außen vor lassen. Vielleicht hat sich dann alles schon ein bisschen eingespielt und das Service Personal ist schneller und kompetenter.

 

Das Lokal ist jedenfalls ein Hingucker und macht ganz schön was her. Etwas, was es im ersten Bezirk noch nicht gibt. Dass es mit meiner geliebten Le Mercerie im 9. Bezirk mithalten kann, bezweifle ich. Aber wenn man sich einmal verliebt, dann ist es ja auch schwer, von etwas neuem verzaubert zu werden.

 

💋  Lisa

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