The Wyld Thing – Yoga Studio Wien Review


Im Zuge meines Classpass Probemonats habe ich auch 2 Einheiten im The Wyld Thing Yoga Studio im 9. Bezirk besucht. Über diese Yogastunden möchte ich hier eine kleine Review abgeben.


Welche Klassen habe ich besucht?


1. Yoga Play mit Lenka

In den Play Einheiten wird der Fokus auf vorbeireitende Übungen zu einer bestimmten Position gelegt. In dieser Stunde war es die Asana mit dem deutschen Namen Taube oder in Sanskrit: Kapotasana. Lenke hält ihre Stunden in Englisch, sie hat die Übungen relativ gut erklärt, manchmal war es ein bisschen schwer ihr zu folgen. Was in meinen Augen aber wirklich ein Problem war, war das Zeitmanagement. Dadaurch, dass Lenka zu vielen Teilnehmerinnen gegangen ist, um ihnen Tipps zu geben, war die Stunde sehr schnell um. Sodass am Ende nur noch kurz Zeit war um wirklich in die Taube mit herangezogenem hinteren Fuß zu gehen, was das Ziel der Stunde war. Gerade bei neuen Sachen finde ich es etwas einfacher, wenn die Stunde in Deutsch gehalten wird, da die Anleitungen besser verständlich sind, als wenn man auch noch vom Englischen umdenken muss. Für mich war diese Stunde nicht so wirklich überzeugend.


2. Morning Flow mit Julia

Eine Stunde Yoga am Morgen – das tut mir gut und weckt meine Muskeln. Ich mag auch gerne anstrengendere Flow-Elemente am Morgen, doch dieser Flow von Julia hat mich zu sehr gefordert. Es waren einige Positionen dabei, die für mich einfach nicht machbar waren. Es wurden auch keine einfacheren Varianten geboten. Außerdem sagt Julia die Stunde hauptsächlich an, also praktiziert selbst nicht die Asanas. Das hat mich zusätzlich herausgefordert, da wir schon ein paar komplexe Übungen gemacht haben. Es war ein Flow mit ganz vielen beinlastigen Yogaübungen an diesem Morgen im The Wyld Thing Studio und ich war danach ein bisschen schlecht gelaunt, weil ich so viel nicht halten konnte. Ich weiß natürlich, dass es nicht darum geht alles perfekt zu machen, doch finde ich es gerade bei einer Morning Flow Stunde wichtig, mit einem guten Gefühl die Stunde zu verlassen. Mit einem Gefühl von, wow, du hast heute wirklich schon tolle Asanas gemacht. Das war diesmal leider nicht der Fall.





Das Studio ist sehr groß, der Weg zum Studio ist etwas versteckt, versteht man aber einmal wie die ganzen Türen funktionieren, ist es kein Problem mehr. Für mich ist das Studio aber allgemein ein bisschen zu leer. Auch wenn freie Fläche und Platz etwas schönes sind, aber durch den Vorhang, der den Yogaraum vom Vorraum des The Wyld Thing Yogastudios dient kommt für mich Unruhe in den Raum.


Was ich außerdem bei Yogastudios gar nicht verstehe, ist, wenn man keine gratis Leihmatten zur Verfügung stellt. Der Preis für das Ausborgen der Matte ist in meinen Augen viel zu hoch angesetzt und es ist einfach nicht immer mit dem Alltag vereinbar, dass man eine Yogamatte mit hat. Gerade wenn man direkt vor oder nach der Arbeit zum Yoga will, ist das eher lästig.


Fazit zum The Wyld Thing Yoga Studio:

Ich finde das Studio nicht sehr empfehlenswert. Es wird viel Wert auf die Instagram-Tauglichkeit gelegt, viele Bloggerinnen halten ihre Stunden hier ab, was natürlich gut als Marketingmaßnahme funktioniert, objektiv betrachtet sind die Stunden von Blogger-Yogis aber oft nicht so durchdacht, weil die Praxis und das Wissen fehlt, das viele andere Yogalehrer mit mehr Erfahrung eher haben.


Des Weiteren finde ich die Preise für Workshops sehr hoch angesetzt. Das Numondyoga und Neumondwünschen hätte mich interessiert, der Preis von 30€ für diesen Termin hat mich aber tatsächlich sehr abgeschreckt.


Wie immer gilt, Yoga ist etwas ganz individuelles. Vielleicht wird das The Wyld Thing Studio zu deinem liebsten Yoga Studio in Wien. Mich hat es nicht überzeugt und deswegen bleibe ich bei meinen Favoriten, die alle bei MyClubs zu finden sind.


Einen Blogartikel zu meinen liebsten MyClubs Kursen findest du hier.

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