Mein erster Halbmarathon - VCM 2017


Coucou!

Vor genau einer Woche war es so weit, ich bin meinen ersten Halbmarathon gelaufen.

Beim 34. Vienna City Marathon bin ich gemeinsam mit einer Freundin an den Start gegangen, alleine hätte ich das wohl nicht durchgezogen, aber zusammen geht alles einfacher und so haben wir uns gegenseitig motiviert und sind in einer Stunde, neundundfünfzig Minuten und fünfundvierzig Sekunden ins Ziel gelaufen. Aber von Anfang an...

Meine Vorbereitung

Seit gut einem Jahr gehe ich wirklich regelmäßig laufen, und zwar zumindest ein Mal in der Woche gemeinsam mit einer Mädls-Laufgruppe, der Miss Crew (über die werde ich euch bald mal gesondert erzählen!). Das sind meistens eher gemütliche Läufe zwischen 6 und 12 km, bei denen wir schnattern was das Zeug hält und gar nicht merken, dass wir laufen. Also sehr gemütlich, lustig und angenehm. Ein gutes Monat vor dem VCM habe ich dann Bauchweh bekommen, weil ich kauf Longjogs gemacht habe und noch weit von 21km am Stück laufen entfernt war. Deswegen habe ich mich aufgerafft und war 4 Mal am Sonntag bei den Longruns dabei, der längste war da 20km und der kürzeste 16km. Und das wars... Nicht gerade viel und ich habe kein Geheimnis zum Erfolg. Aber es hat gereicht.

Nebenbei mache ich natürlich weiterhin jede Woche Yoga und gehe auch einmal Klettern. Aber lauftechnisch hat ein Mal die Woche und dann die paar Longjogs reichen müssen.

Zielzeit

Das es mein erster Halbmarathon war, hätte ich egal welche Zeit ich gemacht habe eine Personal Best hinbekommen 😉 Meine liebe Freundin ( hat mich aber motiviert, so wie auch die anderen Mädls aus der Laufgruppe und mir eingeredet, ich schaffe den HM locker unter 2 Stunden. So ganz locker war es dann nicht, aber dazu könnt ihr weiter unten mehr lesen. Wir haben es aber geschafft, wie oben schon erwähnt 01:59:45, fast eine Punktlandung und wir haben so gezittert, ob es sich wirklich ausgegangen ist, weil unsere Sportuhren ein bisschen ungenau waren und verschiedene Zeiten angezeigt haben.

Der Lauf

Der Start war total aufregend, aber irgendwie auch total beruhigend als wir dann endlich zu laufen beginne konnten und die erste Matte überquert haben. Der erste Kilometer war so schnell vorbei, wir haben nur versucht uns einen Weg zu bahnen und ein bisschen Platz zu finden, damit wir nicht mehr so gedrängt laufen müssen. Dann ging es zack, zack, zack, bis Kilometer 12 ist die Zeit wie im Flug verfolgen. Es ging dahin, wir haben unser Tempo gefunden und gehalten. Dann ist es ein bisschen zach geworden, um das einfach einmal so zu sagen. Die Strecke war öde, lange gerade Straßen, nichts passiert, nichts zum Schauen. Ganz schlimm waren dann die letzten Kilometer auf der Mariahilfer Straße, da ging es zwar ein bisschen bergab, aber wir hatten so einen Gegenwind, mir ist eine Ecke von der Startnummer locker geworden und der Wind hat sich die ganze Zeit unter der Startnummer gefangen und mich fast wahnsinnig gemacht. Aber dann waren wir plötzlich am Ring und die letzten 400 Meter haben begonnen, Hand in Hand sind wir dann ins Ziel eingelaufen und unsere Grinser danach waren unbezahlbar. 😁

Fazit

Es war ein tolles Gefühl und ich bin mega stolz, dass ich es geschafft habe. Halbmarathons machen mir jetzt keine Angst mehr, und wer weiß, vielleicht traue ich mich ja in einem Jahr über einen Marathon, aber wir wollen hier nichts verschreien, das ist nur ein wilder Gednakke der wahrscheinlich von dem Adrenalin gepusht wird, das bei dem Gedanken an den Zieleinlauf in meinen Körper einschießt. 😉

💋 Lisa

#laufen #sport #joggen #marathon

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